Informationen

Kemmärä Kuckuck

30 Jahre Volksmusikgruppe „Kemmärä Kuckuck“

 

1986 entschlossen sich Mitglieder der Trachtengruppe Kemmern
eine Musikgruppe ins Leben zu rufen Marion Töppke mit dem Hackbrett und
Hans-Dieter Ruß mit dem Akkordeon begleiteten die Tänze der Gruppe und gestalteten
die Weihnachtsfeier. Joseph Haderlein (Mandoline), Sylvia Brehm (Gitarre) und
Hermann Utter (Kontrabass) ergänzten nach und nach die Musikgruppe. Die
Sängerinnen Edith Haderlein, Maria Kutzelmann, Klothilde Utter und Josefine
Walther unterstützten den Gesang bei kirchlichen Auftritten. Im Laufe der Jahre
wurden immer mehr zweistimmige Lieder und viele Musikstücke ins Programm
aufgenommen. Zu vielen Anlässen, wie fränkische Tanzabende, Heimatabende,
Passions- und Mariensingen, sowie Weihnachtsfeiern spielt die Gruppe in ihrer
fränkischen Tracht. Von den vielen Veranstaltungen zählten Auftritte im
Bundeshaus in Bonn und Berlin, Krippenausstellungen in Belgien und
Waldbreitbach, Heimatabende in Ungarn, Österreich, Italien und Frankreich zu
den besonderen Erlebnissen. 2009 erhielten wir den Kulturpreis der
Hanns-Seidel-Stiftung.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der ARGE Fränkische
Volksmusik Bezirk Oberfranken und dem Landesverein für Heimatpflege für die
gute Zusammenarbeit.

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Neue CD - siehe Aktuelles

Unsere neue Weihnachts-CD 2015

 

Pünktlich zu unserem 30 jährigen Bestehen haben wir, die Kemmärä unsere neue CD "Stille Zeit" von den Kemmärä Kuckuck herausgebracht. Die meist selbst verfassten Lieder und Musikstücke stimmen auf die besinnliche Zeit vor Weihnachten ein. Ein Text der Weihnachtesgeschichte wurde bei dieser CD weggelassen um auch die Musik als Hintergrund im Auto oder bei der arbeit zu hören.

 

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Die Weihanchts-CD 2012 von den Kemmärä Kuckuck

 

Die Weihnachtsgeschichte von Hans-Dieter Ruß wird umrahmt von Liedern und Musikstücken aus Franken.

 

Näheres siehe Aktuelles!

Die Volksmusik-CD der Kemmärä Kuckuck

 

mit vielen bekannten Liedern aus Franken zum Mitsingen oder nur zum Anhören.

 

Näheres siehe Aktuelles

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Leiter der Kemmärä Kuckuck:

Hans-Dieter Ruß

Akkordeon

„Wer steckt eigentlich hinter dem Namen Hans-Dieter Ruß?“

 

 Autor und auch Initiator und
Motor dieser außergewöhnlichen, adventlichen Veranstaltungen im Landkreis
Bamberg und Lichtenfels ?

 

Wer
Hans-Dieter Ruß aus Kemmern begegnet, erlebt nicht nur einen oft gut gelaunten
Menschen, sondern auch eine Art Tausendsassa auf den verschiedensten Gebieten
der Heimat- und Brauchtumspflege. Allein schon seine eigene Homepage sagt viel
über sein Engagement für fränkische Kultur aus. So erfährt man, dass der
Hans-Dieter nicht nur ehrenamtlicher Volksmusikberater des Bezirks Oberfranken
für das Bamberger Land, sondern auch Anlaufadresse für fränkische CDs und
Noten, Leiter der weithin bekannten Volksmusikgruppe „Kemmärä Kuckuck“ und
sogar Mitautor eines „Krippenführers für das Bamberger Land“ ist. Und wie wenn
das für einen „Normalsterblichen nicht genug wäre, hat er auch noch einen
Beruf, ist politisch im Parteivorstand und als Zweiter Bürgermeister von
Kemmern aktiv und legt nicht zuletzt auch noch alles Wissenswertes schriftlich
nieder, was bei der Freiwilligen Feuerwehr passiert.

 

Wenn
man Hans-Dieter Ruß fragt, wie er überhaupt auf die Idee mit der Fränkischen
Weihnacht kam, dann spürt man richtig seine Heimatverbundenheit und sein tief
verwurzelter Glaube. Bereits vor vielen Jahren wollte er zusammen mit seinen
Kemmärä Kuckuck die Geburt Jesu mitten hinein in unsere Fränkische Heimat
nehmen. Und seitdem tragen sie in der Adventszeit die Weihnachtsgeschichte in
ihrer Sprache, also auf Fränkisch vor und spielen dazu auch noch Lieder aus
Franken. Hans-Dieter kann sich auch noch gut erinnern, wie er im Kontakt mit
Manfred Krebs, dem ehemaligen Dirigenten der Obermaintaler die Fränkische
Weihnacht auch nach Ebensfeld und somit in den Landkreis Lichtenfels
„exportierte“. Nein, immer das Gleiche wolle er natürlich nicht präsentieren,
weshalb in diesem Jahr bereits die vierte selbstverfasste Weihnachtsgeschichte
zu hören sein wird.

 

Dass
Hans-Dieter Ruß nicht nur für seine Mitbürger aktiv ist, sondern auch immer ein
Ohr am Volk hat, zeigen auch die unterschiedlichen Sichtweisen der Geschichten.
So beschreibt die diesjährige Version „Dem Josef sei Gschicht“ die Sicht
des heiligen Josef, wie er als Verlobter Maria begleitet und beisteht bis hin
zur Geburt und dem Besuch der Weisen aus dem Morgenland. Neben verschiedenen
Weihnachtsfeiern bieten nur zwei offizielle Auftritte, nämlich in Kemmern und
am 14. Dezember in Ebensfeld Gelegenheit, die fränkische Besinnungsstunde
mitzuerleben. Über die neue Geschichte kann Hans-Dieter natürlich noch keine
Rückmeldung zusammenfassen, da sie erst einmal vor einem kleinen Kreis gelesen
wurde. Dies zeigt auch treffend, dass er kein Solist ist, sondern immer auch
auf seine Mitstreiter vertraut.

 

Aber
auf eines vertraut Hans-Dieter Ruß mit seiner positiven Sichtweise auf jeden
Fall, nämlich dass auch die neue Weihnachtsgeschichte bei zahlreichen Leuten,
die teilweise viele Kilometer nach Ebensfeld zurücklegen, wieder gut ankommen
wird. Natürlich sieht er die Begeisterung für derartig traditionelle
„Wellness“-Veranstaltungen besonders bei den über 40-Jährigen auch mit einem
weinenden Auge. Aber auch Hans-Dieter baut trotz aller momentanen Trends
darauf, dass auch vermehrt Junge Leute bald wieder den Wert solcher
„Atempausen“ erkennen und nutzen werden. Auf die Frage, was einem der Besuch
bei der Fränkischen Weihnacht denn bringen sollte, ist er auch spontan um keine
Antwort verlegen. In Zeiten von Überforderung und „Burn Out“ brauche doch jeder
einmal die Gelegenheit, um vom Stress des Alltags abzuschalten und sich auf
eine im wahrsten Sinn des Wortes „besinnliche“ Advents- und Weihnachtszeit
einstimmen zu lassen. Viele Menschen verstellen sich selbst den Blick, so Ruß,
auf den eigentlichen Sinn des Festes, mit all den Geschenken, dem guten Essen
und dem Feiertagstrubel. Zum Schluss bringt es Hans-Dieter auf einen einfachen
Nenner, nämlich dass die Fränkische Weihnacht 
auch ein Instrument der Glaubenspraxis sein könne. Und diese Momente der
Ruhe tue doch nicht nur den Älteren, sondern ganz besonders auch unserer Jugend
gut. Lachend verabschiedet er sich und sagt verschmitzt, dass sie vor 25 Jahren
auch noch in ziemlich jungen Jahren gewesen seien, als sie sich entschlossen
Volksmusik zu machen.

 

 

Joseph Haderlein

Mandoline

Marion Töppke

Hackbrett

Hermann Utter

Josef Kutzelmann

Maria Kutzelmann

Sängerin

Klothilde Utter

Sängerin

Josefine Walther

Sängerin